Blick ins Buch

Ein köstliches Plädoyer für die Klugheit!

Die vergessene Klugheit

Wie Normen uns am Denken hindern

von Allan Guggenbühl

Buch

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Trotz Ausbildung und Renommee leiden wir in gewissen Situationen unter einer eklatanten Denkschwäche. Allan Guggenbühl geht im vorliegenden Buch den Handlungen auf den Grund, die aus nüchterner Perspektive nicht nachvollziehbar sind - und unsere Intelligenz, Kompetenzen und unseren Ausbildungsgrad in Frage stellen. Es geht um mangelnde Klugheit. Doch was ist Klugheit? Weshalb scheint sie uns oft abhanden gekommen zu sein? Anhand anschaulicher, konkreter Situationen etwa aus der Welt der Politik, Schulen und Banken führt uns Allan Guggenbühl durch die Thematik und zeigt auf vergnügliche Art, dass Klugheit weit mehr bedeutet als die Verfügbarkeit von Wissen.
Normen regeln gesellschaftliche Abläufe. Der Zweck dieser Normen ist schnell erkannt: Sie sind eine Antwort auf Unvernunft. Sie sollen uns vor uns selber schützen. Vereinheitlichung von Arbeitsprozessen im Namen von Effizienz, Sicherheit und Qualitätssicherung, Implementation des „best practice“ - können diese Ansätze auf die Arbeit mit Menschen übertragen werden? Unter anderem anhand der PISA-Studie plädiert der Autor für eigenständiges Denken: Kluges Handeln be­deu­­­tet, dass man sich über berufliche Standards hinaus­wagt, wenn es an­­ge­zeigt ist, und neue Kombina­tio­nen oder Alter­na­tiven andenkt.
Das Buch richtet sich an alle, die die Gefahr geistiger Einkerkerung erkannt haben - und bereit sind, sich mittels Selbstreflexion den Paradoxien des Lebens zu stellen.

"Der Autor zeigt wirkungs- und eindrucksvoll die Möglichkeiten und Grenzen von Klugheit auf. Anmaßend der meiner eigenen Klugheit verfallend beende ich diese Rezension mit der Aussage: kaum besser hätte es erfasst und verfasst werden können." Katharina Meyer, www.socialnet.de

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