Outreach: Unterstützung der Autoren bei der Verbreitung von Inhalten

 

Die Digitalisierung ebnet Wissenschaftlern und der wissenschaftlichen Gemeinschaft neue Wege der Arbeit und Zusammenarbeit. In sozialen Netzen wie z.B. ResearchGate oder academia.edu tauschen sie ihre Erkenntnisse aus und können miteinander in Kontakt treten. Dabei zeigen wissenschaftliche Autoren ein ausgeprägtes Interesse daran, selbst zur Verbreitung ihrer Inhalte beizutragen, indem sie diese auf verschiedenen Plattformen sichtbar machen, inhaltlich anreichern, kommentieren oder diskutieren.

Neben klassischen institutionellen und themenbezogenen Repositorien etablieren sich weitere Plattformen am Markt, die die Autoren bei der Verbreitung Ihrer Inhalte unterstützen – so z.B. Kudos und ScienceOpen. Der Beitrag der Verlage liegt bei solchen Plattformen zum einen in der finanziellen Unterstützung, da die Services für die Wissenschaftler kostenfrei zugänglich sind. Und zum anderen in der Bereitstellung von Metadaten zu den Inhalten und entsprechenden Statistikdaten verlagseigener Plattformen.

Hogrefe ist bereits Partner von Kudos und kooperiert seit Beginn dieses Jahres auch mit ScienceOpen, um besonders sein Open Access Programm OpenMind zu fördern.


Die Hogrefe OpenMind Kollektion

Die Hogrefe OpenMind Kollection auf ScieneOpen umfasst alle Artikel, die unter Open Access bei Hogrefe veröffentlicht wurden und werden. Die Sammlung trägt wesentlich dazu bei, dass der gesellschaftliche Geist offen bleibt für relevante sozialpsychologische Fragen. Die Kollektion besteht aus einem vielfältigen Portfolio von hoch angesehenen, peer-reviewed Artikeln in Englisch und Deutsch, die viele Gebiete der Psychologie und Psychiatrie abdecken. Die Artikel der Sammlung richten sich zum einen an ein professionelles Publikum und behandeln u.a. Themen rund um psychometrische Testverfahren, Testtheorie oder experimentelle Versuchsanordnungen. Zum anderen stehen gesellschaftliche Tabu-Themen im Zentrum der OpenMind Kollektion und haben das Potenzial, ein besseres Verständnis und Bewusstsein für diese Tabus in der Gesellschaft zu entwickeln. Mehr dazu kann im Blog-Artikel „Great minds for healthy minds: Hogrefe OpenMind collection is now available on ScienceOpen” nachgelesen werden.

 

Die Hogrefe OpenMind Collection auf ScienceOpen

Über ScienceOpen

Indem ScienceOpen die Artikel unterschiedlichster Verlage, Disziplinen und Zeitschriften über Autoren, Zitate, Schlagwörter und eine Analyse der Referenzen miteinander verlinkt, stellt die Plattform sämtliche Inhalte in eine Beziehung zueinander. ScienceOpen zeigt somit neue Wege auf, um kontextuelle Informationen für die wissenschaftliche Gemeinschaft zu erschließen.

ScienceOpen plant, die Plattform für weitere Sprachen zu öffnen, womit eine kontinuierliche Verbesserung des Algorithmus‘, der ähnliche Inhalte findet, einhergehen wird.

Nutzer können zudem Artikel mit Kommentaren versehen, sowie Empfehlungen und post-publication peer reviews hinzufügen. Zu jedem Artikel werden Online-Zitierungen, Altmetric™ Scores, Nutzerzahlen, Bewertungen und Shares gemessen.


Der Altmetric™ Score

Dem Altmetric™ Score kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Als Alternative zu den traditionellen bibliometrischen Kennzahlen wie dem Impact Factor, zieht der Altmetric™ Score ein möglichst breites Spektrum an Reaktionen im Web auf eine wissenschaftliche Veröffentlichung heran. Dabei werden Aktionen in Blogs und in sozialen Netzwerken (Twitter, Facebook, Google+) gemessen, sowie z. B. Zitierungen auf Wikipedia oder Lesezeichen in Referenz-Managern wie Mendeley. 

Ein wesentlicher Unterschied zum Impact Factor besteht somit darin, dass Verlage und Autoren gemeinsam etwas tun können, um die Bewertung von Artikeln und Zeitschriften zu verbessern. schw

Beispiel für den Altmetric™ Score eines Artikels aus der Zeitschrift für Psychologie

 

  • Online-Publizieren
  • Digital

Weitere Artikel zu diesem Thema

Welche Autoren kennen das mühsame Aktualisieren ihrer Publikationslisten nicht?

Welche Verlage wünschen sich keine sorgfältig gepflegten Autorendatenbanken, die exakte namensbasierte Suchergebnisse liefern und potentielle Gutachter leicht identifizieren?

Hätten nicht alle Fachgesellschaften, Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen gerne einen vollständigen Überblick über die Forschungsleistung ihrer Mitglieder?

weiterlesen

Die Zusammenarbeit internationaler Verlage hat es ermöglicht, zwei bedeutsame Technologien zu entwickeln. Mit diesen lassen sich Kompetenzen der Verlage auch auf wissenschaftliche Informationen in elektronischer Form übertragen: Digital Object Identifier (DOI) und "CrossRef".

weiterlesen