Einsatz des SON-R 6-40 bei UMF

von Franziska Preis


Bildung ist ein Menschenrecht und ein wichtiger Faktor zur erfolgreichen Integration in eine Gesellschaft. Damit die richtige Schule bzw. der passende Ausbildungsplatz für jeden einzelnen Jugendlichen gefunden werden kann, ist die richtige Einschätzung der kognitiven Potentiale von großer Bedeutung.


Lesen Sie hier erste Auszüge aus unserer Case-Study* zum Einsatz des SON-R 6-40 zur Erfassung von kognitiven Potentialen bei unbegleitet minderjährigen Flüchtlingen (UMF) im SOS-Kinderdorf in Dießen.

Wichtige Schlüsse auf das Arbeitsverhalten und die geistigen Kapazitäten können die Mitarbeiter des SOS-Kinderdorfs [in Dießen] aus dem Unterricht [mit den UMFs] ziehen. Jedoch reichen diese Rückschlüsse nicht aus, um ein differenziertes Bild zu Intelligenzleistungen zu erhalten. Aus diesem Grund suchten die Mitarbeiter des SOS-Kinderdorfs in Dießen nach einem validen diagnostischen Testverfahren, um zusätzliche Informationen zu erhalten.


Fragestellung

Ziel war es, für die durchschnittlich 17-Jährigen [UMF] eine adäquate Schulform bzw. berufliche Laufbahn zu finden. Bei der Entscheidung für das passende Testverfahren stand dabei vor allem im Vordergrund, dass das Instrument den unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Schulbildungen der Jugendlichen gerecht wird: Sowohl Gymnasiasten mit bis zu elf Jahren Schulbildung als auch Analphabeten mit keinerlei Schulbildung sollten getestet werden. Für fast alle stellte die (deutsche) Sprache eine eindeutige Barriere dar.


Lösung

Das SOS-Kinderdorf in Dießen entschied sich nach umfangreicher Recherche für den SON-R 6-40 Non-verbaler Intelligenztest.

„Insgesamt stellt der SON-R 6-40 ein exzellentes Mittel dar, um gerade in diesem gesellschaftlich so immens wichtigen Bereich der Flüchtlingshilfe ergänzende Hinweise für den weiteren Bildungs- und Berufsweg und damit auch zur erfolgreichen Integration zu erhalten, und dies unabhängig von der bestehenden Sprachkompetenz der Jugendlichen“, sagen Erich Schöpflin, Einrichtungsleiter, SOS-Kinderdorf Ammersee, und Barbara Audebert, StRin am Gymnasium Mindelheim.

 

Cover der gedruckten Case-Study „Einsatz des SON-R 6-40 bei unbegleitet minderjährigen Flüchtlingen zur Erfassung von kognitiven Potentialen im SOS-Kinderdorf in Dießen“

Klicken Sie hier, um die Case-Study zu lesen:


*Was ist eine Hogrefe Case-Study?

Darunter ist eine spezielle Form der Fallstudie zu verstehen, in der eine praktische Untersuchung eines einzelnen Sachverhalts näher beschrieben wird. Grundlage unserer Case-Studies ist eine Kooperation zwischen einem externen Partner (in dem oben genannten Beispiel ist dies das SOS-Kinderdorf in Dießen) und Mitarbeitern des Hogrefe Verlags. Im Rahmen der Case-Study wird dann beispielhaft eine Fragestellung aufgezeigt, welches neben dem Kooperationspartner auch für weitere Zielgruppen von Interesse sein könnte. Im Rahmen einer Case-Study werden in der Regel folgende Aspekte behandelt:

  • Was ist die Fragestellung?
  • Welche Hogrefe Produkte wurden zur Lösung gewählt?
  • Welche Rückschlüsse konnten daraus für die Zukunft gezogen werden?

 

 

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